Designboden in Eigenleistung: Bodenbeläge Teil 2

Designboden verlegen

Im OG haben wir Designboden in Eigenleistung verlegt. Dazu waren wir zunächst nach unserer Bemusterung bei einem größeren Baustoffhändler in Neu-Ulm um uns die Bodenbeläge auszusuchen. Das ging recht schnell, da wir eigentlich schon vorher über unsere Vorstellungen diskutiert haben. Die Beratung war sehr gut und professionell.

Nachdem sich ja unser Bau so sehr verzögerte, waren wir uns nicht mehr sicher, ob uns das noch so gefällt. Da uns eine weitere Fahrt nach Neu-UIm zu weit war, waren wir bei einer Niederlassung eines großen Fliesenhändlers mit gelb-grünem Logo. Die Fliesen waren soweit ok, aber langweilig und teuer. Wir haben das Angebot mitgenommen, sind aber kurz darauf noch einmal hin. Nachdem der Verkäufer unser besonderes Kind “gemaßregelt” hat, war das Thema durch.

Wir warten dann bei Goldmann in Pforzheim und wurden Top beraten. Wir sollten verschiedene Bodenfliesen, Designböden und Terrassenfliesen über das Wochenende mit Nachhause nehmen, um damit zu leben. Ich konnte mir das erst nicht vorstellen, aber wenn man die Sachen zuhause in unterschiedlichen Lichteinflüssen liegen hat, betrachtet man die Sachen anders als in der Ausstellung oder mit einem kleinen Handmuster.

Das Verlegen

Wir hatten uns für einen Designboden entschieden, da wir kein Laminat wollten und Vinyl wegen dem PVC nicht in Frage kam. Von diversen Herstellern gibt es Produkte dieser Art, welche mit einem blauen Engel ausgezeichnet sind. Ein Kriterium, dass uns wichtig war. Unser Boden wird schwimmend mit Klicksystem verlegt. Wir haben die Variante mit extra Trittschalldämmung gewählt. Es gibt auch Paneele und Dämmung in einem. Da man aber bei Anhydritestrich eine Dampfsperre unterlegen muss, haben wir extra Dämmmatten mit Dampfsperre genommen.

Rolle Trittschalldämmung auf fertigem Boden

Viel Werkzeug benötigt man eigentlich nicht. Ein Cuttermesser für die Dämmung. Ein Hammer, Zugeisen, Keile und einen passenden Schlagklotz. Da bei unserem Produkt das Dekor auf eine Faserplatte aufgebracht ist, musste das Produkt gesägt werden. Das geht einigermaßen mit einer Stichsäge, aber mit eine Kappsäge ist es definitiv besser und entspannter. Für Längsschnitte haben wir die Paneele auf eine Bandsäge gepackt. Wenn man den Dreh erstmal raus hat, geht es zu zweit ziemlich schnell.

Die Sockelleisten liegen bei uns aber immer noch rum, da wir immer noch keine Info von Lehner-Haus haben, wann unsere Türen endlich kommen.

Ein Kommentar bei „Designboden in Eigenleistung: Bodenbeläge Teil 2“

  1. […] wir aber nun den Bodenbelag verlegt haben, fiel erst auf, dass nicht die Dose schief in der Unterputzdose sitzt, sondern die […]

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.